Papst: Augen-Verdrehen in Ekstase macht nicht heilig – w00t


Verehrungswürdige Puppe. Themenbild
Heilige sind moralische Supermenschen, die regelmäßig göttliche Eingebungen haben. Sie sind zumeist Priester oder Ordensleute und müssen vom Vatikan amtlich beglaubigt werden. Mit solchen Vorurteilen räumt der Papst in seinem neuen Schreiben „Gaudete et exultate“ gründlich auf.

katholisch.de

Papst Franziskus ruft Christen dazu auf, Heilige im Alltag zu sein. In einem am Montag veröffentlichten 48-seitigen Schreiben wirbt er für eine „Heiligkeit der Mittelschicht“. Jeder könne mit Gottes Hilfe heilig sein; ob Priester oder Arbeiter, Eltern oder Eheleute, Ordensleute oder Politiker. Zugleich wendet er sich gegen gängige Klischees und Zerrbilder von Heiligkeit. Heilig sein bedeute nicht, „in einer vermeintlichen Ekstase die Augen zu verdrehen“, so Franziskus. Maßstab müsse vielmehr das Jesus-Wort sein „Was ihr dem Geringsten meiner Brüder getan habt, das habt ihr mir getan“.

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