Neuer Reformationstag im Norden könnte teuer werden


Die geplante Einführung des zusätzlichen Feiertags am Reformationstag könnte für Millionen Arbeitnehmer in Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein teuer werden. Schuld daran könnte ein fast vergessener Paragraf sein.

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Laut einem Bericht der „Bild“-Zeitung (Dienstag) bestehen die Arbeitgeber im Gegenzug zu einer Einführung eines zusätzlichen Feiertags auf der Erhöhung des Pflegeversicherungsbeitrags der Arbeitnehmer um 0,5 Prozentpunkte, wie es im Gesetz zur Einführung der Pflegeversicherung 1994 festgeschrieben worden ist. Dadurch könnten Beschäftigten netto bis zu 265,50 Euro im Jahr einbüßen.

Ausgleich für die Unternehmen

„Wenn die norddeutschen Länder daran festhalten, den Reformationstag als Feiertag einzuführen, muss es dafür einen Ausgleich für die Unternehmen geben“, sagte der Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), Steffen Kampeter, (BDA).

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