Unsere Ozeane haben Hitzewallungen


Hitzewellen gibt es auch in den Ozeanen – und sie werden immer häufiger und länger. © mihtiander/ iStock
Hitzeschübe in den Weltmeeren: Auch in den Ozeanen gibt es immer häufiger Hitzewellen – Tage mit unnormal hoher Wassertemperatur. In den letzten 100 Jahren hat die Häufigkeit solcher marinen Hitzewellen global um 34 Prozent zugenommen, ihre Dauer stieg um 17 Prozent, wie Forscher im Fachmagazin „Nature Communications“ berichten. Das Problem dabei: Für viele Meeresbewohner wie Korallen oder Seetang können schon wenige Grad mehr tödlich sein.

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Im Jahr 2016 erlebte das Great Barrier Reef vor Australien seine schlimmste Korallenbleiche: Bis zu 83 Prozent der Korallen starben dabei. Ursache dieser Katastrophe war eine marine Hitzewelle: eine anhaltende Periode unnormal warmer Meerestemperaturen. Ähnliche Hitzeperioden gab es auch 2003 im nördlichen Mittelmeer und 2012 im Nordwest-Atlantik.

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