US-Regierung schwächt Trumps Raketen-Drohung ab


Die Besatzung des Zerstörers USS Donald Cook kreuzt zurzeit im Mittelmeer.Foto: AFP
Syriens Schutzmacht Russland solle sich auf Raketen gefasst machen, droht US-Präsident Trump auf Twitter. Das Weiße Haus teilt später mit, es gebe auch noch andere Optionen.

Von Thomas Seibert | DER TAGESSPIEGEL

US-Präsident Donald Trump hat nach Angaben seines Amtes noch keinen Zeitplan für eine Reaktion auf den mutmaßlichen Giftgasangriff in Syrien. Der Präsident habe eine Reihe von Optionen und diese seien nicht nur militärische, sagte dessen Sprecherin Sarah Sanders am Mittwoch vor Journalisten. Trump wäge derzeit ab, wie er reagieren solle. „Es ist sicher eine Option, aber das heißt nicht, dass es die alleinige Option ist oder das einzige, was der Präsident tun könnte oder auch nicht“, sagte Sanders.

Zuvor hatte der US-Präsident trotz Warnungen Russlands einen Raketenangriff auf Syrien als Vergeltung für den jüngsten mutmaßlichen Giftgaseinsatz dort angekündigt. Russland wolle zwar alle Raketen in Syrien abfangen, schrieb Trump auf Twitter.

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