Fünf Jahre AfD – Verhältnis zu den Kirchen bleibt angespannt


Themenbild. Jörg Meuthen als gute Christin. Bild: bb

Auch wenn die AfD vor fünf Jahren im Gemeindesaal einer Pfarrei gegründet wurde – das Verhältnis der Partei zu den Kirchen ist und bleibt angespannt. Bischöfe beklagen Tendenzen zu Nationalismus und völkischem Denken.

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Fünf Jahre nach dem Gründungsparteitag der Alternative für Deutschland (AfD) hängt der Haussegen im Verhältnis zu den Kirchen schief. Während etwa die Teilnahme der Partei an einer Veranstaltung beim Katholikentag in Münster weiter für heftige Debatten sorgt, beansprucht die Ko-Vorsitzende Alice Weidel für die AfD, „die einzige christliche Partei zu sein, die es noch gibt“. Das ist mehr als eine rhetorische Volte gegen die Union.

Die AfD beruft sich auf bestimmte programmatische Positionen wie das Festhalten an der Ehe als Verbindung zwischen Mann und Frau, das Eintreten für den Lebensschutz, die Ablehnung der „Gender-Ideologie“ oder das Festhalten am Werbeverbot für Abtreibung. Trotz offensichtlicher thematischer Überschneidungen reißt die Kritik aus den Kirchen aber nicht ab. Verkehrte Welt?

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