Keine Waffen in meiner Kirche!


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Über 1.100 Menschen sind 2016 in Missouri durch den Gebrauch einer Schusswaffe gestorben. Wie man darauf reagiert? Der Staat will seine Waffengesetze lockern – doch nicht ohne religiösen Widerstand.

Julia Martin | katholisch.de

Gegen diesen Gesetzesentwurf protestieren Religionsvertreter: Künftig sollen Menschen in Missouri auch in Kirchen eine verdeckte Waffe tragen dürfen. Bisher benötigen sie dazu die Erlaubnis des zuständigen Pfarrers beziehungsweise Repräsentanten der Gemeinde. Hat also bald jeder zum Gebetbuch seine Waffe im Gottesdienst dabei? Dagegen formiert sich nun Widerstand von Vertretern unterschiedlicher Religionen.

Doch wie kam es eigentlich so weit? Im Januar wurde durch den Republikaner Jered Taylor die Gesetzesvorlage im Repräsentantenhaus auf den Weg gebracht. Die sogenannte „Missouri Hause Bill 1936“ will die Liste der Orte, an denen eine verdeckte Waffe getragen werden kann, auf Kirchen, Kindertagesstatten, Krankenhäusern und andere Orte erweitern. Bisher wurden 17 Orte von dieser Liste ausgeschlossen.

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