Wie Grönlands neue Seen besiedelt werden


foto: imago/bluegreen pictures Bedingt durch den Klimawandel entstehen in Grönland tausende neue Seen.
Das Abschmelzen der Gletscher lässt in der Arktis eine Vielzahl neuer Gewässer entstehen – eine einzigartige Gelegenheit, die Ökologie der jungen Seen zu erforschen

Alois Pumhösel | derStandard.at

Ein Großteil der heutigen Seen in den Alpen ist mit dem Ende der vergangenen Eiszeit entstanden. Als vor etwa 15.000 Jahren die Gletscher begannen, sich zurückzuziehen, blieben in vielen Vertiefungen Gewässeransammlungen zurück. Vom Garda- bis zum Traunsee sollten uns viele von ihnen langfristig erhalten bleiben.

Die Zunahme der Treibhau gase in der Atmosphäre lässt den Großteil der bis heute rund um die Erde verbliebenen Eismassen weiter schrumpfen. Gerade in den Alpen werden in den nächsten Jahrzehnten die Gletscher stark dezimiert werden – und laut einschlägigen Studien zur Quelle von hunderten neuen Alpenseen werden.

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