Skripal: Nächste Stufe im Verwirrspiel


Grafik: TP
Ein Schweizer Labor soll bei den Skripal-Proben das Nervengift BZ entdeckt haben, Lawrow moniert, dass dies nicht im OPCW-Bericht aufgenommen wurde. Gibt es dafür eine einfache Erklärung?

Florian Rötzer | TELEPOLIS

Am Samstag wurden „neue Enthüllungen“ im Skripal-Fall vom russischen Außenministerium angekündigt. Schon zuvor hatte Außenminister Lawrow gesagt, im geheimen OPCW-Bericht, der nur den Mitgliedsstaaten, nicht der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird, gebe es viele interessante Einzelheiten. Zuvor war er aber von der Sprecherin des Außenministeriums, Maria Zakharova, mit Vorbehalten aufgenommen worden, obgleich hier weder von Russland die Rede war noch von Sowitschok. Vermutlich war der russischen Regierung noch nicht der Geheimbericht zugegangen, in dem die „toxische Chemikalie“ näher benannt wird, wie die OPCW sagte.

Bestätigt wurde lediglich in der öffentlichen Version, dass die OPCW-Experten in vier OPCW-akkreditierten Laboren bestätigten, dass die „toxische Chemikalie“, die sie in den Blutproben und denen aus den Tatszenen, identisch mit derjenigen war, die das britische Militärlabor in Porton Down identifizierte hatte. Das bezeichnete die Chemikalie als Nervengift aus der Nowitschok-Gruppe, was die OPCW nicht übernahm.

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