Doppelsterne als Planetenschleuder


Manche Planeten umkreisen nicht nur einen, sondern gleich zwei Sterne – zum Beispiel der Exoplanet Kepler-16b. © NASA/ JPL-Caltech/ T. Pyle
Riskante Umgebung: Planeten um enge Doppelsterne leben gefährlich. Denn sie haben ein besonders großes Risiko, durch Schwerkraft-Turbulenzen aus ihrer Bahn und aus dem System geworfen zu werden, wie Astronomen herausgefunden haben. In Doppelsternen, die weniger als 7,5 Tage für ihre Umkreisung benötigen, ist daher die Chance auf Planeten deutlich geringer. Spannend auch: Der interstellare Asteroid ‚Oumuamua wurde wahrscheinlich ebenfalls von einem solchen System ausgeschleudert.

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Auch wenn sich das Sonnensystem nur um einen Stern dreht – im Weltall sind Doppelsterne wahrscheinlich sogar häufiger als Einzelgänger wie unsere Sonne. Das weckt die Frage, wie es um Planeten um solche Doppelsysteme steht. Tatsächlich haben Astronomen bereits erste Exoplaneten mit zwei Sonnen entdeckt. Unter ihnen sind sowohl Gasriesen als auch Welten in der potenziell lebensfreundlichen Zone ihrer Sterne.

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