Rätsel um Gelder für Katalonien-Votum


Richter Pablo Llarena am Obersten Gerichtshof und der spanische Finanzminister Cristóbal Montoro haben sich in den Haaren.

derStandard.at

Der Grund: Der Ermittler beschuldigt den geflüchteten katalanischen Ex-Regierungschef Carles Puigdemont und weitere 13 unter anderem wegen „Veruntreuung öffentlicher Gelder“. Sechs davon sitzen sogar in U-Haft. Zentraler Vorwurf: Die Beschuldigten sollen 1,9 Millionen Euro zweckentfremdet haben, um das verbotene Unabhängigkeitsreferendum am vergangenen 1. Oktober zu finanzieren.

Schwierige Strafverfolgung

Doch Montoro widersprach nun in einem Interview am Montag in der Tageszeitung El Mundo: „Ich weiß nicht, wie der 1. Oktober finanziert wurde. Aber nicht mit öffentlichen Geldern.“ Llarena muss sich jetzt Sorgen machen. Denn das Interview bremst die Strafverfolgung und wird auch eine Auslieferung Puigdemonts wegen angeblicher Veruntreuung erschweren.

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