Atolle: Unbewohnbar schon in 15 Jahren?


Blick über das Kwajalein-Atoll im Südpazifik. Diese und viele weitere Inseln könnten schon bis 2030 unbewohnbar werden. © Thomas Reiss/ US Geological Survey
Akute Gefahr: Die Bewohner tausender Inseln im Pazifik und Indischen Ozean könnten früher heimatlos werden als bisher gedacht. Denn schon vor Mitte dieses Jahrhunderts wird ein Großteil dieser Inseln unbewohnbar sein, wie Klimaforscher ermittelt haben. Der Grund: Mit dem steigenden Meeresspiegel mehren sich Flutwellen und Überschwemmungen – und diese versalzen die Trinkwasservorkommen der Atolle, so die Wissenschaftler im Fachmagazin „Science Advances“.

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Die Gefahr ist nicht neu: Schon seit Jahren kämpfen die Bewohner vieler Küstengebiete und Inseln gegen das immer näher rückende Meer – sogar Inseln vor der US-Ostküste sind akut bedroht. Noch viel härter aber trifft es die Atolle und flachen Inseln in den tropischen Meeren: Dort steigt der Meeresspiegel stärker als im globalen Mittel, gleichzeitig ragen viele dieser Eilande weniger als zwei Meter über den Ozean hinaus.

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