Es sind wieder mehr Migranten unterwegs auf der Südroute durch den Balkan


Migranten in einem Park in Sarajevo. (Bild: HRW)
In Bosnien-Herzegowina ist der Staat überfordert, doch zahllose Ehrenamtliche kümmern sich um sie. Die Islamische Gemeinschaft hingegen hält sich zurück und erregt damit Kritik.

Andreas Ernst | Neue Zürcher Zeitung

Die Grenze zwischen Serbien und Ungarn ist mit Zäunen fast hermetisch abgeriegelt. Jene zu Kroatien kann dank flachem Terrain leicht von der Grenzpolizei überwacht werden. Da liegt es auf der Hand, dass Migranten aus Syrien, dem Irak, Iran und Nordafrika seit Frühjahrsbeginn einen neuen Weg über den Balkan wählen. Die sogenannte Südroute führt von Griechenland über Albanien nach Montenegro und Bosnien-Herzegowina. Das Land hat eine 932 Kilometer lange Grenze mit dem EU-Mitglied Kroatien. Sie ist über weite Strecken schwer kontrollierbar, weil sie hügelig, schroff und bewaldet ist.

Der Mehrverkehr auf der Südroute hat aber auch mit dem steigenden Migrationsdruck in Griechenland zu tun. Die Behörden dort zählen fast einen Drittel mehr Ankommende als im letzten Frühling. Und möglicherweise steigen die Zahlen bald weiter: Das oberste Verwaltungsgericht in Athen hat Mitte April entschieden, dass neu ankommende Migranten nicht mehr auf den Inseln festgehalten werden dürfen.

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