Facebook, Google und Twitter verweigern Erscheinen vor Zensurausschuss


Diamond and Silk. Screenshot: TP
Diamond and Silk und Kanye West befeuern Debatte um Paternalismus der Demokratischen Partei

Peter Mühlbauer | TELEPOLIS

Im US-Repräsentantenhaus untersucht derzeit ein Ausschuss die Frage, ob und wie Social-Media-Unternehmen zensieren. Dazu hatte man gestern Vertreter von Facebook, Google und Twitter geladen, die aber nicht erschienen. Der republikanische Vorsitzende Bob Goodlatt kündigte darauf hin an, dieses Nichtwahrnehmen der Gelegenheit, ihre Filterpraktiken zu erklären und Fragen dazu zu beantworten, werfe neue Bedenken und mehr Fragen auf. Um diese Fragen beantwortet zu bekommen, müsse man nun „das Notwendige veranlassen“. Ob und welche das Zwangsmaßnahmen das bedeutet, ist offen. Auch von den drei Unternehmen gibt es bislang noch keine Stellungnahmen dazu.

Während die Social-Media-Unternehmen nicht erschienen nahmen die beiden sehr reichweitenstarken Videobloggerinnen Lynnette „Diamond“ Hardaway und Rochelle „Silk“ Richardson die Gelegenheit, dem Repräsentantenhaus ihre Sicht der Dinge zu erklären, dankbar und wahr. Während ihres dreistündigen Auftritts, schilderten sie, wie Facebook ihre Seite mit 1,6 Millionen Followern als angeblich „unsicher für die Gemeinschaft“ einstufte, ohne das entsprechend zu begründen. Mark Zuckerberg sagte dem Senat später, das sei ein „Fehler“ gewesen.

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