Zuwanderer in einigen Kriminalitätsfeldern besonders auffällig


Die Kriminalität in Deutschland sinkt. Die Zahl der registrierten Straftaten ist im letzten Jahr um fast 10 Prozent gefallen. Aber viele Bürger fühlen sich trotzdem unsicher. Quelle: WELT
Im Ländervergleich der Polizeilichen Kriminalstatistik 2017 schneiden die Stadtstaaten schlecht ab – im Süden belegt man dagegen Spitzenplätze. Insgesamt geht die Zahl der Straftaten zurück. 8,5 Prozent der Tatverdächtigen sind Zuwanderer.

Von Martin Lutz, Marcel Leubecher | DIE WELT

Diese Nachricht wird der neue Bundesinnenminister, CSU-Chef Horst Seehofer, gern verkünden: Bayern ist nicht nur das sicherste Bundesland – es kann auch den höchsten Rückgang bei der Häufigkeit der Straftaten für sich verbuchen. Im Vergleich der 16 Länder belegt der Freistaat mit 4868 erfassten Straftaten pro 100.000 Einwohner den Spitzenplatz. Die Zahl der Taten ging um 28,7 Prozent zurück – der beste Wert aller Bundesländer. Das geht aus der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) für 2017 hervor, die WELT vorab vorliegt.

Warum ist Bayern Spitze? Die Polizei führt dies vor allem auf eine intensive Ermittlungsarbeit, eine hohe Polizeipräsenz, eine Null-Toleranz-Strategie gegenüber Straftätern und auf die Schleierfahndung in Grenzregionen zurück.

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