Erzbistum Freiburg stellt Millionen für mögliche Strafen zurück


Bild: tilly
Wegen gravierender Fehler bei Lohnabrechnungen musste das Erzbistum Freiburg im Jahr 2016 gut 30 Millionen Euro für mögliche Nach- und Strafzahlungen zurückstellen. Und das ist erst der kleinere Brocken.

katholisch.de

Das Erzbistum Freiburg hat 2016 fast 30 Millionen Euro für drohende Nach- und Strafzahlungen zurückgelegt. Am Freitag hat die Kirchensteuervertretung den Jahresabschluss mit dem entsprechenden Posten angenommen, wie die Erzdiözese mitteilte. Demnach wurde eine Rückstellung von 28,7 Millionen Euro für unterbliebene Sozialversicherungsabgaben und mögliche Strafen aufgebaut. Weitere gut 130 Millionen Euro sollen in der nächsten Bilanz verbucht werden, erklärte Pressesprecher Michael Hertl auf Anfrage von katholisch.de.

Im vergangenen Jahr war bekannt geworden, dass das Erzbistum Freiburg jahrelang für über 1.000 Beschäftigte zu geringe Sozialversicherungsabgaben gezahlt hatte. Die Unregelmäßigkeiten wurden bei einer Routineprüfung der Deutschen Rentenversicherung im Mai entdeckt.

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