Seehofer plant neue Islamkonferenz – für „deutschen Islam“


Kurz nach seiner Vereidigung erklärte Horst Seehofer, dass der Islam nicht zu Deutschland gehöre. Eine Islamkonferenz will der Innenminister trotzdem einberufen. Außerdem plant er eine Kommission „Gleichwertige Lebensverhältnisse“.

DIE WELT

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) will die Deutsche Islamkonferenz neu beleben. Für einen besseren Zusammenhalt im Land möchte er außerdem eine Kommission „Gleichwertige Lebensverhältnisse“ einrichten sowie eine Fachkommission zur Integrationsfähigkeit, kündigte der CSU-Chef in einem Gastbeitrag für die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ an.

Dabei sollen sich die Islam Konferenz und die Fachkommission zur Integrationsfähigkeit dem Thema Zuwanderung widmen sowie der Frage nach der Entwicklung eines „nach den Gepflogenheiten des deutschen Religionsverfassungsrechts verfassten deutschen Islam für die in Deutschland lebenden und sich hier zugehörig fühlenden Menschen muslimischen Glaubens und muslimischer Abstammung“. Die Kommission „Gleichwertige Lebensverhältnisse“ soll sich um die „wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Alltagsprobleme der kleinen Leute“ kümmern.

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