IS-Kinder sollen in Deutschland deradikalisiert werden


Die frühe Radikalisierung der Kinder stellt den deutschen Inlandsgeheimdienst vor Schwierigkeiten Quelle: picture alliance / abaca
Mindestens 270 Frauen mit deutschem Pass halten sich mit ihren Kindern in IS-Kampfgebieten auf. Nach Medienberichten soll ihr Nachwuchs nach Deutschland zurückgebracht werden. Die Regierung will ihn hier deradikalisieren.

DIE WELT

Ihre Mütter dienen dem Islamischen Staat, und sie selbst wachsen unter der Propaganda der Terrormiliz auf: Nun will die Bundesregierung Kinder deutscher IS-Frauen nach Deutschland zurückholen und hier „deradikalisieren“ lassen.

Das gehe aus einem internen Bericht des Bundesinnenministeriums hervor, schreibt die „Bild am Sonntag“. Demnach sollen die Kinder nach ihrer Rückkehr von Angehörigen und sozialen Einrichtungen betreut werden. Mindestens 270 Frauen mit deutschem Pass und ihre Kinder hielten sich in den Kampfgebieten in Syrien oder im Irak auf. Rund die Hälfte der Kinder sei Geheimdiensterkenntnissen zufolge im Bürgerkriegsgebiet geboren, heißt es in dem Bericht weiter.

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