Wahl Dodo des Monats April 2018


Dodo des Monats April 2018 ©HFR

Drei Haupthemen haben die Medien im Monat April beherrscht, der § 219a StGB, das Werbeverbot für Abtreibungen, die antisemitischen Vorkommnisse, religiöses Mobbing und die bayrische Kreuzespflicht. Markus Söders Gotteswahn spaltet die Gesellschaft, einschließlich derer, für die er vorgibt zu sprechen. Wurde früher mit dem Schwert missioniert erfolgt dies heute mittels Kabinetts-Ordre, demokratisch begründet. In Bayern sitzen die wahren Christen, alles andere sind Idioten, so die Botschaft des bayrischen Ministerpräsidenten. Wenn im Herbst der neue bayrische Landtag gewählt werden wird, ist das Kreuz auf dem Wahlzettel gleichzeitig christliche Botschaft, Söder wird seinen Zettel voller Rührung ankreuzen. Gottespartei CSU, nichts gilt mehr.

Die Wahl ist bis zum 07.05. 2018, 18:00 Uhr befristet. Der Gewinner wird am folgenden Tag gewürdigt werden. Viel Spaß. Hier sind die Kandidaten.

  1.  Helge Braun, „Plakate am Straßenrand, die für Abtreibung werben sind ihm ein Gräuel.“
  2.  Ursula von der Leyen, „braucht mehr Geld für ihre Bundeswehr, sie könnte es auch gleich verbrennen.“
  3.  Peter Tauber, „Trennung von Kirche und Politik sind ihm nicht vorstellbar, verdammter Mangel an Fantasie.“
  4.  Markus Blume, “ wer das Kreuz verweigert ist ein Religionsfeind.“
  5.  Aiman Mazyek, „Antisemitismus ist eine Sünde im Islam.“
  6.  Kollegah, „für seine profunde Widerlegung der Evolutionstheorie.“
  7.  DiTiB, „spielt Krieg in den Moscheen und ist dann über sich selbst entrüstet.“
  8. Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland, „Luthers Judenhass ist Gotteslästerung.“
  9. Markus Söder, „in jeder Behörde Bayerns muss ein Kreuz hängen.“
  10. Markus Dröge, „möchte Menschen vorschreiben, wie nach ihrem Tod mit ihnen verfahren wird.
  11.  Alexander Dobrindt, „offenbart Wissensdefizite in Sachen Demokratie.“