Lernstoff vernachlässigt: Steiner-Methode an Zwingner Primarschule führt zum Eklat


Die 5.-Klässler schnitten beim Vergleichstest im vergangenen Oktober schlecht ab. Kurz darauf wurde klar, warum. (Symbolbild) © Keystone
Zwei Primarlehrerinnen künden, weil sie von der Schulleitung unter Druck gesetzt werden. Sie hatten gewagt, den anthroposophischen Lehrplan zu kritisieren.

Von Leif Simonsen | bz Basellandschaftliche Zeitung

Es war keine klassische 1. Mai-Demonstration, welche die 5.-Klässler aus Zwingen veranstalteten. Aber eine wirkungsvolle. An der Schule hängten sie Plakate auf, auf denen sie ihrem Unmut über die Ungerechtigkeit an der Primarschule kundtaten. Darauf stand: «Unsere Klassenlehrerinnen M. Lander und J. Bauk haben gekündigt, weil sie von unserem Schulleiter gemobbt und beleidigt worden sind.

Wir, die 5. Klasse, finden das sehr ungerecht und wollen, dass das sich ändert.» Was die Schüler letztlich als Mobbingaktion des Schulleiters bezeichneten, nahm seinen Lauf im vergangenen Oktober. Ein grosser Teil der Klasse hatte im sogenannten Vergleichstest Talschaft schlecht abgeschnitten, hatte keine ausreichende Kenntnis vom Schulstoff, der beim Übertritt von der vierten in die fünfte Klasse gefordert ist.

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