Woran starb Sultan Saladin?


Portrait des Sultans Saladin, wahrscheinlich aus dem Jahr 1185. Woran dieser legendäre islamische Herrscher starb, ist bis heute ein Rätsel. © Historisch, Ismail al-Jazari (1136–1206)
Mysteriöses Ende: Seit gut 800 Jahren rätseln Historiker, an welcher Krankheit der legendäre Sultan Saladin starb – der berühmte Gegenspieler der Kreuzritter. Jetzt hat ein US-Mediziner diesen Fall neu aufgerollt und auf Basis historischer Quellen eine Diagnose erstellt. Demnach starb Saladin wahrscheinlich an Typhus, einer damals im Nahen Osten häufigen Infektion. Sie könnte die Symptome und den relativ schnellen Tod des Herrschers am ehesten erklären, so der Forscher.

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Sultan Saladin war wahrscheinlich einer der berühmtesten Herrscher des Nahen Ostens. Er eroberte im Jahr 1187 Jerusalem und weitere von Kreuzfahrern besetzte Gebiete für den Islam zurück und gilt seither als der große Gegenspieler der Kreuzritter. Als Sultan von Ägypten und Syrien herrschte Saladin zudem über ein enormes Reich, das von Teilen Nordafrikas und Ägypten im Westen über die Levante bis in den Irak und nach Jemen reichte.

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