AfD Thüringen: Schiedsgericht lehnt Höcke-Rauswurf ab


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Mehr als ein Jahr zog sich das parteiinterne Verfahren gegen AfD-Rechtsaußen Höcke. Nun kommt das Thüringer Schiedsgericht der Partei zu dem Schluss, dass er Mitglied der AfD bleiben darf.

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Der Thüringer AfD-Landeschef Björn Höcke wird nicht aus der Partei ausgeschlossen. Das Landesschiedsgericht der AfD wies einen entsprechenden Antrag des Bundesvorstandes als unbegründet ab.

Grund für den Versuch, Höcke aus der AfD auszuschließen, war seine umstrittene Dresdner Rede zur deutschen Erinnerungskultur. Offenbar in Anspielung auf das Holocaustmahnmal in Berlin hatte er von einem „Denkmal der Schande“ gesprochen hatte. Zudem hatte er die „dämliche Bewältigungspolitik“ in Deutschland kritisiert und eine „erinnerungspolitische Wende um 180 Grad“ gefordert.

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