Astronomen entdecken „verstoßenen“ Asteroid


So könnte der 300-Kilometer Asteroid aussehen, der einst aus Jupiternähe bis in den fernen Kuipergürtel geschleudert wurde. © ESO/ M. Kornmesser
Dunkler Sonderling unter Eisbrocken: Astronomen haben jenseits des Neptun einen Asteroiden entdeckt, der dort eigentlich nicht hingehört. Denn der 300-Kilometer-Brocken ist nicht eisig, sondern hat eine dunkle, kohlenstoffreiche und steinige Oberfläche, wie Spektralanalysen enthüllen. Es muss sich demnach um einen Asteroiden handeln, der einst im inneren Sonnensystem entstand und dann weit nach außen geschleudert wurde, wie die Forscher berichten. Dies ist der erste Nachweis eines solchen „ausgestoßenen“ Asteroiden im Kuipergürtel.

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In seinen Anfängen war unser Sonnensystem ein ziemlich turbulenter Ort: Überall flogen größere und kleinere Gesteinsbrocken umher, die Planeten wuchsen noch und veränderten teilweise sogar ihre Bahnen – darunter auch der Gasriese Jupiter und der Neptun.

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