Keilschrift-Fund verrät assyrische Königsstadt


Diese im Irak entdeckten 3.200 Jahre alten Tontafeln verraten, wo die mesopotamische Königsstadt Mardaman lag. © Peter Pfälzner/ Universität Tübingen
Spannender Fund: Im Irak haben Archäologen assyrische Keilschrifttafeln entdeckt, die Auskunft über einen lange rätselhaften Ort geben – die alte Königsstadt Mardaman. Denn wo diese vor 3.200 Jahren zerstörte Stadt lag, war bisher unbekannt. Die neuentdeckten Keilschrift-Texte verraten nun, dass der mesopotamische Königssitz genau dort lag, wo die Archäologen gegraben haben – im irakischen Bassetki.

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Die Geschichte der Königsstadt Mardamans recht weit zurück in die Geschichte Mesopotamiens. Historische Quellen belegen, dass diese Stadt wahrscheinlich schon um 2250 vor Christus existierte – und damit bis in die Zeit des Akkadischen Reiches, einem der ersten Großreiche der Geschichte. Später, in der Zeit von 2100 bis 1200 vor Christus wurde Mardaman sogar zeitweilig zu einem assyrischen Königssitz, dann zum Sitz eines Gouverneurs.

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