Im Land der biblischen Verheissung


Die jüdische Identität ist aufs Engste mit dem Land Israel verschweisst: Blick auf die Judäische Wüste zwischen Israel und dem Westjordanland. Getty Images/Reynold Mainse
Israel ist zentraler Teil der jüdischen Identität. Die Beziehung zu «dem Land» zwischen Jordan und Mittelmeer hat die jüdische Gemeinschaft nie losgelassen.

Judith Wipfler | SRF

Vor 70 Jahren wurde die Unabhängigkeit des Staates Israel ausgerufen. Was für Millionen Juden ein «Wunder» war, bedeutete für viele Hunderttausend Araber eine Katastrophe und den Verlust von Land.

Doch der jüdische Staat hätte kaum irgendwo anders entstehen können: Das Judentum hat einen jahrtausendelangen Bezug zu genau diesem Streifen Erde. Wie kaum eine andere Verheissung durchzieht das Land Israel die Bibel.

Mit Israel ist das konkrete Land gemeint

«Die Bibel ist kein Buch über den Himmel, sondern ein Buch über die Erde», schrieb der Religionsphilosoph Abraham Joshua Heschel in seinem Buch «Israel. Echo der Ewigkeit». Und diese Erde sei das heutige Israel.

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