Warum dieser Biologe nichts gegen genveränderte Pflanzen hat


Pollensammlerin
Honigbiene (CC-by Christopher Down aka Neurolysis)
Genveränderte Pflanzen machen vielen Verbrauchern Angst. Eine ganz andere Position vertritt der Forscher Detlef Weigel. Er sagt: „Bio“ kann die Welt nicht retten, und Europa wird bald in großem Stil Gentechnikpflanzen anbauen.

Ein Interview von Julia Merlot | SpON

Detlef Weigel gehört zu den wenigen renommierten deutschen Forschern, die sich lautstark in öffentliche Diskussionen einmischen. Der Biologe ist Direktor am Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie in Tübingen und hat sich in den vergangenen Wochen mehrfach auf Twitter mit Grünen-Politikern angelegt.

Es geht um die Zukunft der Landwirtschaft in Deutschland und um die Lebensmittel, die hier angebaut, verkauft und gegessen werden sollen. Eine neue Technik bringt in diesem Bereich grundlegende Änderungen: Künftig lassen sich manche gentechnisch veränderten Pflanzen nicht mehr von konventionellen Züchtungen unterscheiden. Die Frage ist, ob sie dennoch weiter nach Gentechnikgesetz reguliert werden oder wie herkömmliches Getreide, Obst und Gemüse behandelt werden sollten.

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