Klimaforscher: Menschheit geht sehenden Auges in die Katastrophe


Hans Joachim Schellnhuber (2007). Bild: wikipedia.org/CC BY-SA 3.0 – Foro Hollin

Auch Sicht des Klimaforschers Hans Joachim Schellnhuber geht die Menschheit heute sehenden Auges der Klimakatastrophe entgegen. Dabei sei jeder gefragt, das Klima zu schützen.

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„Als die Pest 1347 über Europa kam, wusste man nicht, woher das Unheil stammte, und es gab kein Heilmittel. Die Menschen waren völlig ratlos und verzweifelt“, sagte er der „Süddeutschen Zeitung“ (Dienstag): „Heute wissen wir dagegen genau, was Sache ist. Trotzdem keine Reaktion zu zeigen, ist schändlich. Und sehr dumm.“

Der Gründungsdirektor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, dessen Leitung er in diesem Sommer nach 25 Jahren abgibt, vergleicht in dem Interview die aktuelle Situation mit einem leckgeschlagenen Schiff auf hoher See. Natürlich gebe es dort auch neben dieser Havarie Probleme: „Das Essen in der dritten Klasse ist miserabel, die Matrosen werden ausgebeutet, die Musikkapelle spielt deutsche Schlager, aber wenn das Schiff untergeht, ist all das irrelevant.

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