Mückenspucke wirkt tagelang nach


Die inzwischen auch bei uns verbreitete Stechmücke Aedes aegypti ist Überträger vieler Krankheiten – doch schon ihr Speichel allein stört unser Immunsystem. © CDC
Stich mit Folgen: Wenn uns eine Mücke sticht, kann das unser gesamtes Immunsystem tagelang empfindlich stören. Denn der Speichel der Stechmücken enthält Substanzen, die die Immunabwehr in Alarmbereitschaft versetzen, wie Forscher herausgefunden haben. Selbst in weit entfernten Organen und Geweben werden dadurch Abwehrreaktionen ausgelöst. Sie sind sogar eine Woche nach dem Stich noch nachweisbar. Das könnte erklären, warum einige Krankheiten nach Mückenstichen besonders gravierend verlaufen.

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Ihr beständiges Summen nervt und ihre Stiche können höllisch jucken – doch Mücken sind oft mehr als einfach nur lästig. 750.000 Menschen sterben weltweit jedes Jahr als Folge eines Mückenstichs, weil die Blutsauger in ihrem Speichel gefährliche Krankheitserreger tragen. Malaria, Zika-Infektion, Dengue- und West-Nil-Fieber: All diese Erkrankungen werden durch Mücken übertragen.

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