Katholische Unternehmer kritisieren Bischof Hanke hart


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Bischof Hanke sei überfordert, ihm fehle die notwendige Kompetenz: Der Vorsitzende des Bundes Katholischer Unternehmer, Ulrich Hemel, hat den Eichstätter Oberhirten und seine Rolle im Finanzskandal scharf kritisiert.

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Drei Monate nach Bekanntwerden des Finanzskandals im Bistum Eichstätt hat der Vorsitzende des Bundes Katholischer Unternehmer, Ulrich Hemel, Bischof Gregor Maria Hanke hart kritisiert. „Bischof Hanke ist meiner Meinung nach mit der Aufarbeitung des Finanzskandals überfordert – schon deshalb, weil er nicht die notwendige ökonomische Kompetenz hat“, sagte Ulrich Hemel der „Augsburger Allgemeinen“ (Samstag). Auf die Frage, ob Hanke zurücktreten sollte, antwortete Hemel: „Mir wäre eine Reform der gesamten kirchlichen Finanzverwaltung lieber als der Rücktritt eines einzelnen Bischofs.“

Überdurchschnittlich hohe Zahl von Kirchenaustritten

Das Bistum hat seit Bekanntwerden des Skandals eine überdurchschnittlich hohe Zahl von Kirchenaustritten verzeichnet. Das Standesamt in Eichstätt zählte nach Informationen der „Augsburger Allgemeinen“ im laufenden Jahr bereits fast so viele Kirchenaustritte aus der katholischen Kirche wie im gesamten Jahr 2017. Insgesamt waren es bislang 98 (2017: 101).

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