Ermittlungsverfahren: Hat Heckler & Koch Politiker bestochen?


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Manager von Heckler & Koch stehen bereits wegen des Vorwurfs illegaler Kriegswaffenexporte vor Gericht. Laut dem ARD-Magazin Report Mainz gibt es nun Ermittlungen, weil der Waffenhersteller Bundestagsabgeordnete für positive Entscheide bezahlt haben soll.

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Der Waffenhersteller Heckler & Koch soll nach Recherchen des ARD-Politik-Magazins Report Mainz versucht haben, Bundestagsabgeordnete mit Geldspenden zu bestechen. Das geht aus E-Mails des damaligen Geschäftsführers von Heckler & Koch, Peter Beyerle, hervor. Mit den Spenden sollte die Entscheidung zur Ausfuhr von mehreren tausend Sturm-Gewehren nach Mexiko positiv beeinflusst oder zumindest beschleunigt werden.

Jeweils 10.000 Euro für FDP und CDU

Report Mainz beruft sich auf einen internen Prüfbericht, den Heckler & Koch 2011 bei dem Wirtschaftsprüfungsunternehmen KPMG in Auftrag gegeben hatte, und der dem Magazin exklusiv vorliegt. Der Bericht besagt, dass der Konzern zwei mit Rüstungsthemen befassten Bundestagsabgeordneten der FDP jeweils 5000 Euro angeboten und auf Konten der Partei überwiesen habe.

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