Passkontrolle bei der Einreise nach Bayern?


Foto: MichaSpa. Lizenz: CC BY-SA 4.0
Der Freistaat Bayern scheint inzwischen von Feinden umgeben, gegen die man sich schützen will und kontrolliert mit beachtlichem Personalaufwand Fernbusse an den innerdeutschen Grenze

Christoph Jehle | TELEPOLIS

Unter der innerdeutschen Grenze verstand man über Jahrzehnte die Grenze zwischen der BRD und der DDR. Seit geraumer Zeit wird auch die bayrischen Außengrenze zu Baden-Württemberg überwacht, als würde man sich in München vor dem Einschleppen von Gefährdern aus Baden-Württemberg schützen wollen. Da werden Fernbusse, die (wie der IC-Bus aus Zürich oder der FlixBus aus Freiburg kommend) nach München fahren auf den Parkplatz bei der Gaststätte „Zum fliegenden Bauern“ in Wildberg bei Weißensberg umgeleitet. Dort wird dann die Fahrt des knapp halbvollen Busses für eine gute dreiviertel Stunde unterbrochen, um die Ausweispapiere einzusammeln und diese einzuscannen. In der Zeit schnüffelt sich dann noch ein Drogenhund durch das Gepäck.

Zum Einsatz kamen etwa zehn Polizeikräfte, die nach Aussagen vor Ort teilweise der bayerischen Landespolizei und teilweise der Bundespolizei angehört haben sollen. Rein rechtlich könnten die Kräfte der Bundespolizei an dieser Stelle im Rahmen einer sogenannten Schleierfahndung eingesetzt werden. Die Schleierfahndung der Bundespolizei ist in einer 30 Kilometer breiten Zone entlang der Grenzen der BRD möglich.

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