Wie der Malaria-Parasit im Knochenmark heranreift


Gefährlicher Mückenstich: Malariaerreger können nicht nur auf den Gestochenen übergehen, sondern – im Fall einer infizierten Person – auch von diesem auf die Mücke und dann auf weitere Personen. (Bild: James Gathany / Keystone)
Malaria kann – über Stechmücken – von Mensch zu Mensch übertragen werden. Diesen Mechanismus besser zu verstehen, sei für die Eindämmung der Tropenkrankheit zentral, schreiben Forscher aus Bern und Glasgow. Sie haben gerade einen wichtigen Beitrag dazu geleistet.

Neue Zürcher Zeitung

Die Infektionskrankheit Malaria gleicht einem Thriller, der sich im menschlichen Körper abspielt: Hauptakteur ist ein Parasit der Gattung Plasmodium. Die Parasiten werden durch den Stich infizierter weiblicher Anopheles-Mücken auf den Menschen übertragen. Dort vermehren sie sich im Blutkreislauf, zunächst ungeschlechtlich.

Nach dem verhängnisvollen Mückenstich muss die infizierte Person nicht unbedingt krank werden. Äusserlich völlig unauffällig, kann sie so zu einem idealen Überträger des Malariaerregers werden. Doch zuvor müssen die Parasiten im Körper der infizierten Person noch eine fatale Wandlung durchmachen.

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