UN verurteilen das Aushungern als Kriegswaffe


In Kriegsgebieten hungern Millionen von Menschen. In vielen Fällen verhindern Konfliktparteien eine Versorgung der Bevölkerung. Nach dem Willen des UN-Sicherheitsrates soll das nicht mehr geschehen. Es sei ein Kriegsverbrechen.

evangelisch.de

Der Weltsicherheitsrat hat in einer wegweisenden Resolution das Aushungern von Menschen als Kriegswaffe scharf verurteilt. Ein Abschneiden der Bevölkerung von Lebensmittellieferungen müsse in der Regel als Kriegsverbrechen eingestuft werden, hieß es in der einstimmig am Donnerstag (Ortszeit) in New York angenommen Resolution des UN-Gremiums. Hilfsorganisationen begrüßten die Entscheidung, sehen jedoch nur wenig Auswirkungen in den Konfliktregionen.

Laut einer Stellungnahme des Welternährungsprogramms der UN (WFP) vom Freitag leben 60 Prozent der 815 Millionen chronisch hungernden Menschen in Konfliktzonen. Das WFP lobte die Resolution als wichtigen Schritt, um den Kreislauf aus Konflikt und Hunger zu stoppen.

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