Bamf-Affäre: Alles soll auf den Tisch – neue Ermittlergruppe eingesetzt


Durch die Hintertür. Jutta Cordt am Freitag am Senatsgebäude.Foto: Carmen Jaspersen/dpa
Die Bamf-Affäre untersucht jetzt eine neue gemeinsame Ermittlungsgruppe. Chefin Jutta Cordt war bei Krisengespräch in Bremen.

Von Eckhard Stengel | DER TAGESSPIEGEL

Jutta Cordt kommt zwölf Minuten zu früh. Um 11.48 Uhr entsteigt die Präsidentin des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (Bamf) einer schwarzen Limousine und wird vor der Bremer Innenbehörde sofort von Kamerateams umringt. Aber Cordt will nichts sagen zu dem bevorstehenden Gespräch über die Bamf-Affäre, zu dem kurz danach auch der niedersächsische Innen-Staatssekretär Stephan Manke und – um fünf vor zwölf – sein Kollege Helmut Teichmann aus dem Bundesinnenministerium eintreffen. Auch bei ihnen gilt die Devise: kein Kommentar.

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