Wurzelsymbiose: Brüchige Zweisamkeit


Erbsen gehören zu den Pflanzen, die eine Symbiose mit stickstoffbindenden Knöllchenbakterien eingehen. © Piviso/ pixabay
Die Symbiose mit stickstofffixierenden Bakterien kann Pflanzen einen ökologischen Vorteil verschaffen. Trotzdem ging die Fähigkeit zu dieser Partnerschaft im Laufe der Evolution überraschender Weise mehrfach wieder verloren, wie genetische Analysen zeigen. Auch Vorfahren von heutigen Kulturpflanzen wie Erdbeeren, Brombeeren oder Äpfeln büßten demnach die Fähigkeit zur Symbiose ein. Aber warum?

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Alle Pflanzen benötigen für ihr Wachstum eine ausreichende Versorgung mit Nährstoffen wie Stickstoff. Eine Symbiose mit stickstofffixierenden Bakterien kann ihnen daher einen ökologischen Vorteil verschaffen: Die Bakterien werden von den Pflanzen in speziellen Wurzelknöllchen beherbergt und mit Kohlenstoffquellen versorgt. Dafür gewinnen sie den begehrten Stickstoff aus der Luft und stellen ihn den Pflanzen zur Verfügung.

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