Besitz, Reichtum und „Gott“


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Die Bibel verurteilt Geld und Besitz nicht. Als Diener Gottes ist der Besitzende gerechtfertigt. Wie hielt es die Kirche im Laufe der Zeit mit Geld? Eine Kurzgeschichte von Jesus bis Luther.

Holger Wetjen | evangelisch.de

„Sammelt Euch nicht Schätze auf der Erde“, sagt Jesus in der Bergpredigt. „Wo sie der Rost und die Motten zerfressen, und wo die Diebe kommen. Sondern sammelt Euch Schätze im Himmel.“ Andererseits heißt es im Psalm 112: Wer Gott fürchtet, der wird Reichtum erhalten. Auf den ersten Blick äußert sich die Bibel zum Geld uneinheitlich. Wenn man aber genauer hinsieht und die Stellen vergleicht, ergibt sich daraus sehr wohl eine einheitliche Lehre: Von Anfang an ist in der Bibel das Gebet der Ausgangspunkt für alles, was mit Beruf und Geld zusammenhängt. Gott erteilt dem Menschen im Gebet eine Aufgabe. Der Fromme nimmt diese Aufgabe an. Und Gott erteilt ihm dann die Mittel, die erforderlich sind, um diese Aufgabe gut zu erfüllen.

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