Der mutmaßliche Islamist, der Waffen hortete


Zu den Fund gehören auch mehrere Kisten Munition. Foto: Polizei Berlin
Eine Razzia in zwei Berliner Bezirken sorgte am 24. Oktober vergangenen Jahres für Aufsehen. Bei dem Großeinsatz der Polizei in Reinickendorf und Charlottenburg-Wilmersdorf wurden Revolver, Waffenteile und zwei Sturmgewehre sowie mehrere Hundert Schuss scharfer Munition beschlagnahmt.

Von Katrin Bischoff | Berliner Zeitung

In einer Shisha-Bar in Kreuzberg nahmen die Beamten den 40-jährige Ömer A. fest, den mutmaßlichen Besitzer von Waffen und Munition. Damals hieß es, der Mann stehe im Verdacht, dem islamistischen Umfeld anzugehören. Die Generalstaatsanwaltschaft teilte zudem mit, dass die Sorge bestanden habe, die Waffen könnten für Anschläge eingesetzt werden.

Sieben Waffen gestohlen

Ab Donnerstag muss sich Ömer A. vor dem Landgericht Berlin verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm Verstöße gegen das Waffengesetz und das Kriegswaffenkontrollgesetzt sowie Wohnungseinbruchsdiebstahl oder Anstiftung zum Wohnungseinbruchsdiebstahl vor.

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