Berliner Senat unterstützt Umbau der St. Hedwigs-Kathedrale


Die Kuppel der St. Hedwigs-Kathedrale am Bebelplatz soll saniert werden. Foto: Knoll, Georg / Bilderberg NPS Tchoban Voss
Der Senat und das Erzbistum planen einen Staatskirchenvertrag. Ab dem 1. September soll die Kathedrale geschlossen werden.

Andreas Abel | Berliner Morgenpost

Am 1. September soll die St.-Hedwigs-Kathedrale in Mitte geschlossen werden, um mit den Sanierungsarbeiten an der Kuppel zu beginnen. Das bekräftigte Erzbischof Heiner Koch am Dienstag nach einem Konsultationsgespräch zwischen der Kirchenleitung und dem Senat. Die Landesregierung unterstütze den von der katholischen Kirche geplanten Umbau der Kathedrale, erklärte der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD). Er sei sich bewusst, dass es dazu unterschiedliche Meinungen gebe, sagte Müller mit Blick auf öffentliche Auseinandersetzungen. Das Projekt sei jedoch eine „wichtige Weiterentwicklung für Gottesdienste“. Und „nach intensiven Diskussionen“ stehe dem Umbau nun nichts mehr im Wege. Der wird einschließlich umfangreicher Sanierungsarbeiten auf 43 Millionen Euro taxiert.

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