Big-Bell-Test: Hier hat sich Albert Einstein geirrt


Rund um den Globus erzeugten beim Big Bell Test mehr als 100.000 Menschen mit einem Computerspiel zufällige digitale Codes, die dann Laborexperimente beeinflussten Quelle: Alina Hirschmann/TU München
Ein groß angelegtes Experiment mit weltweit 100.000 Probanden bestätigt eine Vorhersage, die der irische Physiker John Bell schon 1964 gemacht hat: Der Big-Bell-Test widerlegt die Weltsicht Einsteins.

Von Norbert Lossau | DIE WELT

Die Welt der Quantenphysik ist in mancher Hinsicht bizarr und widerspricht unseren Alltagserfahrungen. So ist es zum Beispiel schwer vorstellbar, dass ein Elektron oder ein Photon zugleich materielle Teilchen als auch Wellen sind. Doch zahlreiche Experimente belegen, dass es so ist. Physiker sprechen vom Dualismus.

Ebenso fällt es uns schwer, zu akzeptieren, dass der Ausgang vieler quantenmechanischer Experimente davon abhängig ist, ob ein Beobachter zugegen ist oder nicht. Übertragen auf unsere normale Alltagswelt würde dies in etwa bedeuten, dass ein im Wald umfallender Baum gar keine Geräusche verursacht, wenn es niemanden gibt, der das hören könnte.

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