Theologe rügt evangelische Kirche wegen Umgang mit Kreuz-Pflicht


Das Kreuz mit den Religionen
Der evangelische Münchner Theologe Friedrich Wilhelm Graf hat den Umgang des Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, mit der bayerischen Kreuz-Pflicht kritisiert. Bedford-Strohm habe auf den „Kreuzbefehl der Staatsregierung nur ausweichend und widersprüchlich“ reagiert, schreibt Graf in einem aktuellen Beitrag für das Magazin „zeitzeichen“.

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Vom 1. Juni an müssen im Eingangsbereich der Dienstgebäude des Freistaats Kreuze angebracht sein. Dies löste eine Debatte zur Bedeutung des Kreuzes aus, an der sich Politiker und leitende Geistliche von evangelischer wie katholischer Kirche beteiligten, darunter Bedford-Strohm.

Der EKD-Ratsvorsitzende, der auch bayerischer Landesbischof ist, habe sich zwar mit Bezug auf den Vorstoß des bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU) von der „einseitigen Okkupation des zentralen christlichen Symbols durch die Politik“ distanziert, resümiert Graf.

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