Antarktis: Japanische Fischer töteten 122 trächtige Zwergwale


Japans Walfang in der Antarktis ist umstritten. Nun zeigen sich Umweltschützer besonders entsetzt – weil klar wird: Die Fischer aus Fernost haben bei ihrer letzten Fahrt auch mehr als 120 schwangere Tiere erlegt.

SpON

Japanische Walfänger haben bei ihrer jüngsten Expedition 122 trächtige Zwergwale und Dutzende Jungtiere getötet. Die Naturschutzorganisation Humane Society International bezeichnete die Zahlen als „schockierende Statistik und traurige Anklage der Grausamkeit von Japans Walfang“. Sie zeigten erneut die „grausame und unnötige Art der Walfangaktionen“, zumal sich gezeigt habe, dass „nichttödliche Studien für wissenschaftliche Zwecke ausreichen“, sagte Alexia Wellbelove von der Organisation.

Die umstrittene viermonatige Expedition in der Antarktis war im März zu Ende gegangen. Dabei waren fünf Schiffe im Einsatz. Sie hatten 333 Zwergwale getötet, wie die japanischen Behörden im vergangenen Monat der Internationalen Walfangkommission (IWC) mitgeteilt hatten.

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