Sachsens AfD-Spitze verhängt Parteistrafen gegen eigene Mitglieder


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Der AfD-Landesvorstand Sachsen hat beschlossen, mehrere Strafen gegen Mitglieder einer internen Chatgruppe zu verhängen. Diese hatten neonazistische und gewaltverherrlichende Nachrichten in einer geschlossenen Whatsapp-Gruppe ausgetauscht.

MDR SACHSEN

Wie die Partei mitteilte, hat eine Einzelanhörung der beteiligten Personen stattgefunden. Anschließend habe der Vorstand beschlossen, gegen den Vorsitzenden des Kreisverbands Vogtland ein Amtsenthebungsverfahren einzuleiten, sowie eine Ämtersperre zu verhängen. Auch ein weiteres Mitglied sei mit einer Ämtersperre belegt worden. Darüber hinaus werde ein Parteiausschlussverfahren eingeleitet, ein Mitglied sei nach der Anhörung mit sofortiger Wirkung selbst aus der Partei ausgetreten, heißt es. Zwei Rügen wurden den Informationen zufolge ausgesprochen und alle namentlich bekannten Beteiligten wurden verwarnt.

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