Klimawandel trifft Berlin und Brandenburg zuerst


Rapsblüte in Brandenburg. Die Mark könnte am frühesten vom Klimawandel betroffen sein.Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/ZB
Hitzewellen, Trockenheit, heftige Gewitter, Stürme, Starkregen: Brandenburg und Berlin werden den Klimawandel wohl früher als andere Bundesländer zu spüren bekommen.

Von Sandra Dassler | DER TAGESSPIEGEL

Fast 30 Grad im Mai, Sonne pur mehr als 16 Stunden am Tag, nahezu übergangslose Wechsel zwischen Winter und Sommer – gefühlt hat der Klimawandel die Hauptstadtregion längst erreicht. In der nächsten Tagen werden die hohen Temperaturen ganz sicher noch anhalten, sagt Tanja Kraus-Lamprecht von Meteogroup.

Was Sonnenanbeter und Outdoor-Aktivisten zunächst einmal jubeln lässt, bringt Landwirten und Gärtnern bestenfalls viel Arbeit und schlechtestenfalls trotzdem wenig Lohn ein. Denn anhaltender Regen sei nicht in Sicht, sagt die Meteorologin – wenn uns der Himmel etwas beschert, dann Gewitter mit Starkregen. Und der schafft es nicht, in den ausgetrockneten Boden einzudringen.

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