Eine Französin zahlt für ihre IS-Mitgliedschaft im Irak mit lebenslanger Haft


Diese junge Britin ist nach Syrien gekommen, um sich am Dschihad zu beteiligen Screenshot Channel 4. Themenbild.
Ein irakisches Gericht hat eine Französin trotz Unschuldsbeteuerungen wegen ihrer Mitgliedschaft in der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) zu einer lebenslangen Gefängnisstrafe verurteilt. Sogar der französische Aussenminister bezeichnete sie als «Terroristin».

Neue Zürcher Zeitung

Boughedir beteuerte vor Gericht ihre Unschuld. Ihr Ehemann habe damit gedroht, ihr die Kinder wegzunehmen, wenn sie ihm nicht in den Irak folge, sagte die Angeklagte. «Ich lehne die Ideologie des Islamischen Staats ab und verurteile die Taten meines Mannes.»

Boughedir erschien mit ihrer jüngsten Tochter im Gerichtssaal. Ihre drei anderen Kinder wurden bereits zurück nach Frankreich gebracht.

Die 27-Jährige war im Sommer 2017 in der einstigen IS-Hochburg Mossul festgenommen worden. Es wird vermutet, dass ihr Mann bei der Rückeroberung der Stadt durch die irakische Armee getötet wurde.

weiterlesen