Genanalysen untermauern legendären Ursprung der Inkas


foto: reuters/enrique castro-mendivil Etwa 75 Kilometer entfernt von der Hauptstadt Cusco errichteten die Inka Machu Picchu, wo bis zu 1.000 Menschen gelebt haben.
Die Oberschicht der präkolumbischen Kultur stammt laut DNA-Untersuchung aus zwei in Sagen erwähnten Regionen

derStandard.at

Zwischen dem 13. Jahrhundert und den Eroberungszügen der spanischen Konquistadoren in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts beherrschten die Inka einen beachtlichen Teil Südamerikas: Der unmittelbare Einflussbereich dieser größten aller präkolumbischen Zivilisationen erstreckte sich über ein annähernd eine Million Quadratkilometer großes Gebiet zwischen dem heutigen Ecuador, Chile und Argentinien. Zeitweise gebot die mächtige Oberschicht in Tawantinsuyu, dem „Reich der vier Weltgegenden“, von ihrer Hauptstadt Cusco aus über mehr als 200 verschiedene Ethnien.

Während das Ende der Inka durch den rücksichtslosen Plünderer Francisco Pizarro und seinen Schergen, durch eingeschleppte Krankheiten und letztlich auch durch innere Konflikte weitgehend gut dokumentiert ist, weiß man bis heute wenig über die Ursprünge dieser Kultur. Genetische Analysen eines Teams peruanischer Forscher könnten nun aber dem Geheimnis der Inka-Herkunft einige Schritte näher gekommen sein.

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