Saudi-Arabien bestätigt 17 Festnahmen vor Aus für Frauen-Fahrverbot


Drei Wochen vor der Aufhebung des Fahrverbots für Frauen haben die Behörden in Saudi-Arabien die Festnahme von insgesamt 17 Verdächtigen bestätigt.

derStandard.at

Ihnen wird eine „Gefährdung“ der Sicherheit des erzkonservativen Königreichs zur Last gelegt, wie die Staatsanwaltschaft am Samstag mitteilte. Menschenrechtsorganisationen hatten zuletzt von mindestens elf Festnahmen gesprochen.

Festgenommen wurden demnach vor allem Frauenrechtlerinnen, die seit langem gegen das Fahrverbot demonstrieren. In einer Erklärung, die von der staatlichen Nachrichtenagentur SPA verbreitet wurde, nannte die Staatsanwaltschaft nicht die Namen der 17 Festgenommenen. Acht von ihnen wurden demnach bis zum Abschluss der Ermittlungen aus der Haft entlassen. Neun Verdächtige, darunter vier Frauen, sitzen den Angaben zufolge aber weiter in Gewahrsam. Sie haben nach Angaben der Staatsanwaltschaft eine Reihe von Vorwürfen eingeräumt, darunter verdächtige Kontakte zu „feindlichen“ Organisationen.

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