Handelspartner erhöhen Druck auf USA


foto: afp/tobias schwarz Seit Freitag erheben die USA Strafzölle auf Stahl und Aluminium aus der EU, Kanada und Mexiko. Die EU und Kanada haben dagegen geklagt – und planen Gegenmaßnahmen.
Kanada und die EU klagen vor der WTO gegen die US-Zollpolitik. Auch China warnt die USA vor der Einführung zusätzlicher Zölle

Aloysius Widmann | derStandard.at

Bei allen Differenzen: Wenn Vertreter der wichtigsten Industrienationen im Rahmen der G7 zusammenkommen, gibt es im Normalfall ein gemeinsames Abschlusskommuniqué. Nicht so bei dem Zusammentreffen der G7-Finanzminister und -Notenbanker im kanadischen Skiort Whistler, das am Samstag zu Ende gegangen ist. Für angespannte Gespräche sorgte die Handelspolitik der USA, die seit Freitag Strafzölle auf Aluminium- und Stahlimporte aus Kanada, Mexiko und der EU erheben und damit scharfe Reaktionen bei wichtigen Handelspartnern provoziert haben.

Die EU und Kanada haben bereits offiziell Beschwerde bei der Welthandelsorganisation (WTO) eingereicht. Die USA argumentieren, dass ohne Zölle die nationale Sicherheit gefährdet sei. Für die EU und Kanada ist diese Begründung unhaltbar.

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