Jeder Flüchtling sollte ein Bekenntnis zu Israel unterschreiben


Flüchtlinge im September 2015 vor einem Erstaufnahmelager in Eisenhüttenstadt. Sie waren aus München gebracht worden Quelle: picture alliance / dpa
Es gibt noch keine genaueren Zahlen über den durch Flüchtlinge importierten muslimischen Antisemitismus. Aber er existiert. Was man tun könnte, um ihm Paroli zu bieten.

Von Alan Posener | DIE WELT

Wie gefährlich ist der „importierte Antisemitismus“, und was kann man dagegen tun? Zur ersten Frage schickte mir ein israelischer Freund eine Statistik. 68 Prozent der befragten Deutschen waren 2004 der Meinung, Israel führe „einen Vernichtungskrieg gegen die Palästinenser“. 51 Prozent meinten, Israel behandele die Palästinenser „wie die Nazis die Juden“.

Die Zahlen sind erschreckend. Aber haben sie etwas mit Zuwanderung zu tun? Zehn Jahre später meinten nur noch 40 Prozent, Israel führe einen Vernichtungskrieg, und nur 27 Prozent glaubten, Israel verhalte sich wie die Nazis. Das sind immer noch viel zu viele, aber die Tendenz ist sinkend. Und zwar in einer Zeit, da die Zahl der Schutzsuchenden aus dem muslimischen Raum rasant anstieg.

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