Seelsorger nimmt neues Polizei-Gesetz in Schutz


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Seit wenigen Tagen gilt in Bayern ein neues Polizeiaufgabengesetz. Gegen die Änderung hatte es großen Protest gegeben. Polizeiseelsorger Andreas Simbeck hält die Kritik für unbegründet.

katholisch.de

Landespolizeidekan Andreas Simbeck hat die Kritik am neuen bayerischen Polizeiaufgabengesetz zurückgewiesen. „Kritiker, die sagen, wir bekämen dadurch einen Polizeistaat, haben nicht Recht“, sagt er im Interview mit „mk online“ (Samstag). „Der unbescholtene Bürger, der sogenannte ‚brave‘ Bürger, hat durch die Novellierung des Gesetzes überhaupt nichts zu befürchten“, so Simbeck, der die Polizeiseelsorge im Freistaat koordiniert.

Simbeck: Gegner sind eine Minderheit

In Bayern war Ende Mai ein neues Polizeiaufgabengesetz (PAG) in Kraft getreten. Zuvor hatten teilweise mehrere zehntausend Bürger gegen die Novelle protestiert. „Die große Mehrheit der Bürger, die, die mit dem Gesetz und der Arbeit der Polizei einverstanden ist, geht nicht auf die Straße“, kommentierte Simbeck nun die öffentliche Debatte. Gegen das Gesetz würde nur eine Minderheit protestieren.

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