Papst-Brief: Wem nützt die undichte Stelle im Vatikan?


Headquarter des Konzerns.

Über den durchgestochenen Brief aus der Glaubenskongregationen zeigen sich viele überrascht – wieder einmal gibt es Lecks im Vatikan. Ist Kardinal Marx nun geschwächt? Oder die Ökumene? Oder der Papst? Ein Versuch, die Gemengelage zu ordnen.

Roland Juchem | katholisch.de

„Überrascht“ – mit diesem Wort benennt nicht nur Kardinal Reinhard Marx seine erste Reaktion auf den Brief von Erzbischof Luis Ladaria an ihn, der zu Wochenbeginn bekannt wurde. Auch der lutherische Landesbischof Gerhard Ulrich war „überrascht“, als am Montag, wenige Stunden nach dem Besuch seiner Delegation des Lutherischen Weltbundes bei Franziskus, dessen Ansprache in Medienberichten als „Ökumene-Bremse“ interpretiert wurde. Und im Vatikan gibt es Leute, die „überrascht“ sind, dass der Präfekt der Glaubenskongregation – mit Berufung auf den Papst – nun noch einmal an die deutschen Bischöfe schrieb.

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