Brasiliens Fußballer bekommen Bet-Verbot


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Viele brasilianische Fußballer gehören evangelikalen Pfingstkirchen an. Katholiken sind in der Minderheit. Um eine Spaltung des Teams bei der WM in Russland zu vermeiden, gibt es nun religiöse Regeln.

katholisch.de

Brasiliens Fußballer müssen bei der Fußball-WM in Russland auf früher übliche religiöse Gesten verzichten. Anders als bei früheren Weltmeisterschaften erlaubt der Trainerstab laut Bericht der Zeitung „O Globo“ (Dienstag Ortszeit) weder gemeinsame Gebete auf dem Platz noch im Mannschaftshotel. Man wolle damit unnötige Spaltungen im Kader vermeiden. Viele brasilianische Fußballer sind Mitglieder evangelikaler Pfingstkirchen; Katholiken sind in der Minderheit.

Oft zeigten Spieler früher bei WM-Spielen Stirnbänder oder Unterhemden mit religiösen Botschaften. So ist Superstar Neymar bekannt für sein Stirnband mit der Aufschrift „100 Prozent Jesus“, das schon bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro für Aufregung bei IOC-Funktionären sorgte. Der Weltfußballverband FIFA sah sich bereits vor Jahren gezwungen, solche Botschaften bei der WM zu untersagen.

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